Textbeiträge

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Vorhandene Artikel und Kommentare


 

 Interessenkreis "Madame Royale", 25.2.2010
Visualisierung des Schlosses Eishausen - Wohnstätte von Dunkelgraf und Dunkelgräfin per Computer rekonstruiert

Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums des Einzugs von "Dunkelgraf und Dunkelgräfin" in das Schloss Eishausen im Jahr 1810 wurde das Gebäude im Rahmen eines Projektes des Interessenkreises "Madame Royale" und der Hochschule Coburg (FH) per Computer rekonstruiert. Erstmals wird ein Blick in das Innere des 1874 abgerissenen Schlosses möglich und somit ein Eindruck vom unmittelbaren Lebensumfeld des zurückgezogen lebenden Paares vermittelt.

 

Artikel (PDF 735 kB)


 

 Hans Georg Otto, 6.11.2007
Kommentar zum Film "Die vertauschte Prinzessin"
Der Film zeigte im Wesentlichen Altbekanntes über die Vertauschungshypothese, die insbesondere von V. Maeckel, dem Prinzen Friedrich von Sachsen-Altenburg und Helga Rühle von Lilienstern, der Ehrenbürgerin von Hildburghausen, vertreten wurde bzw. wird. Diese Hypothese ist zwar die populärste und plausibelste, aber sie ist nicht unumstritten. Dieser Tatsache trug der Film Rechnung, ging aber über das bekannte Für und Wider nicht hinaus. Solange diese Hypothese in ihren grundsätzlichen Aussagen nicht widerlegt werden kann, bleibt sie gültig.


 

 Thomas Meyhöfer, September 2007
Das Rätsel der Dunkelgräfin von Hildburghausen. Bilanz einer 160-jährigen Forschung.

Was sagt die Geschichtswissenschaft über das Rätsel der Dunkelgräfin? Mit dieser Frage hat sich ein Vortrag auf dem 7. Symposium zu Dunkelgraf und Dunkelgräfin vom 7.9. bis 9.9.2007 in Hildburghausen beschäftigt. Dieser liegt in einer schriftlichen Fassung unter dem Titel "Das Rätsel der Dunkelgräfin von Hildburghausen. Bilanz einer 160-jährigen Forschung" vor. In der Bilanz werden aus geschichtswissenschaftlicher Sicht die Argumente und Indizien untersucht, die für die Annahme sprechen, bei der Dunkelgräfin habe es sich um die französische Prinzessin Madame Royale gehandelt, eine Tochter von Ludwig XVI. und Marie Antoinette von Frankreich.


 

 Claudia Schacke, 14.4.2005
Die zwei Leben der Madame Royale - Duchesse d'Angoulême oder Dunkelgräfin?
Die Autorin beschäftigt sich vorrangig mit dem Leben der Herzogin von Angoulême und richtet ihr Augenmerk besonders auf die Frage, was zu der Annahme berechtigt, dass sie nicht die echte Madame Royale war. Zu den Indizien, welche von verschiedenen Autoren für die Unechtheit der Herzogin bzw. der Echtheit der so genannten Dunkelgräfin angeführt werden (z.B. den Porträtvergleichen sowie den Veränderungen des Charakters der Herzogin), nimmt sie kritisch Stellung. Anhand neu ausgewerteter französischer Literatur sowie einer von ihr in Auftrag gegebenen graphologischen Expertise über verschiedene Schriftproben der Madame Royale belegt sie, dass die Vertauschungstheorie keineswegs als bewiesen gelten kann. Aufgrund des sachlichen sowie durchgängig mit Quellenangaben versehenen Textes kann die Arbeit als sehr hilfreich für eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik angesehen werden.


 

 Thomas Meyhöfer, 9.10.2004
Tagungsbericht zum 6. Dunkelgrafen-Symposium in Ingelfingen (2004)
Der Text gibt einen kurzen Überblick über die Inhalte des 6. Dunkelgrafen-Symposiums, das vom 10. bis 12.9.2004 in Ingelfingen mit rund 100 Teilnehmern stattfand. Ausgangspunkt für die Wahl des Veranstaltungsortes war das 200-jährige Jubiläum des Aufenthaltes des Dunkelgrafenpaares. Sie lebten von Herbst 1803 bis Frühjahr 1804 in der Ingelfinger Hofapotheke.

Tagungsbericht Ingelfingen (PDF 1,2 MB)


 

 Hans Georg Otto, 7.8.2004
Kommentar zum Artikel "Das Geheimnis des Kiefernknochens"
Zur Zeit erlebt die Royality-Welle eine wahre Renaissance. Auswirkungen auf die historische Entwicklung wird das nicht haben, denn die Geschichte hat ihr Urteil gesprochen. In den bürgerlichen Republiken ist eine Rückkehr zur Monarchie nicht zu erwarten, ja gar nicht möglich, auch nicht in Frankreich. Seit der französischen Revolution 1789 haben aber die Bestrebungen nie aufgehört, den französischen Thron wieder zu installieren. Heute noch unterstützt eine nationalistische Bewegung um Le Pen solche Bestrebungen.


 

 Susanne Mohr & Thomas Meyhöfer, 28.9.2003
Bericht über das 5. Dunkelgrafensymposium in Altenburg (2003)

In Altenburg fand vom 19. bis 21.9.2003 das 5. Dunkelgrafensymposium statt. Rund 90 Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Belgien und anderen Ländern referierten und diskutierten über die Geschehnisse um den Dunkelgrafen und die Dunkelgräfin von Hildburghausen und Eishausen. In mehreren Vorträgen wurde über aktuelle Forschungsergebnisse informiert. Der Bericht gibt einen kurzer Überblick über die Inhalte und den Ablauf des Symposiums.


 

 Interview mit Prof. Dr. Dr. Brinkmann, September 2002
Interview mit einem DNA-Experten zur Problematik einer DNA-Analyse bei der Dunkelgräfin von Hildburghausen.

Prof. Dr. Dr. Brinkmann ist Direktor des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Münster (Deutschland) und gilt als ein Experte auf dem Gebiet der forensischen Genetik. Er war im Jahr 2000 an der DNA-Analyse Ludwigs XVII. beteiligt und nimmt in diesem Interview Stellung zu einem möglichen DNA-Test bei der Dunkelgräfin von Hildburghausen. 


 

Thomas Meyhöfer, 11.8.2002
Die Reliquiensammlung der königlichen Familie Ludwigs XVI.

Erst vor wenigen Jahren wurde eine bedeutende Reliquiensammlung der königlichen Familie Ludwigs XVI. mit der Bezeichnung "Souvenirs de la Famille de S.M.Louis XVI." der Öffentlichkeit zugänglich. Sie befindet sich im Museum Carnavalet (Paris) und enthält Abbildungen, Schmuckgegenstände, Stoffreste von Kleidungsstücken und Haarlocken der königlichen Familienmitglieder - darunter eine Haarlocke der Madame Royale.


 

Anonymus, Mai 2002
Gedankensplitter zur Diskussion – Genanalyse der Dunkelgräfin

Wenn es in der Vergangenheit nachweislich Bestrebungen und Interessen gegeben hat, Spuren zu verwischen, so war dies eindeutig im Umfeld der Dunkelgräfin der Fall. Alle Spuren über deren Identität wurden mit äußerster Penetranz vom Dunkelgrafen beseitigt. Dies deutet darauf hin, dass die Interessenlage des "Nicht-Bekannt-Werdens des Geheimnisses" noch über den Tod hinaus andauerte. Dies lässt Rückschlüsse darauf zu, dass möglicherweise auch heute noch Interesse besteht, dass eigentliche Geheimnis der Dunkelgräfin nicht zu lüften.


 

Arnold zum Winkel, 29.6.2000
"Dunkelgräfin-Geheimnis" kann entschlüsselt werden

Ist sie’s oder ist sie’s nicht? Das Geheimnis um die "Dunkelgräfin" von Hildburghausen könnte jetzt entschlüsselt werden. Der Legende nach handelt es sich bei der stets tiefverschleierten Dame, die 1807 in dem Residenzstädtchen auftauchte und dort 1837 verstarb, um Marie Thérèse Charlotte von Bourbon, genannt "Madame Royale", die Tochter der guillotinierten französischen Majestäten Ludwig XVI. und Marie Antoinette.


 

Thomas Meyhöfer, 8.2.2000
Rätsel der Dunkelgräfin ist lösbar

Das Rätsel um die Identität der Dunkelgräfin ist seit nahezu 200 Jahren ungelöst. Immer wieder wurden Romane geschrieben, historische Forschungsarbeiten verfaßt und Theorien entwickelt, ohne das das Geheimnis endgültig gelüftet werden konnte. Auch für die derzeit wahrscheinlichste Theorie, daß die Dunkelgräfin die Madame Royale, Marie Thérèse Charlotte von Frankreich, Tochter Ludwigs XVI. und Marie Antoinettes, gewesen sei, sprechen nur Indizien - ein eindeutiger Beweis fehlt.


 

© Interessenkreis Madame Royale - Letzte Aktualisierung am 30.07.2010