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Datum

Ereignis

25.11.2011

Neue Geschichtensammlung mit einer Erzählung über die Dunkelgräfin

Marie-Gabrielle Hohenlohe präsentiert in ihrem Buch „Die Dunkelgräfin” aus dem Hohenheim Verlag sechs amüsante Spukgeschichten aus der Region der drei baden-württembergischen Flüsse Kocher, Jagst und Tauber. Eine der Erzählungen handelt von der Dunkelgräfin und einer Tagung mehrerer Heimatforscher, die über den Aufenthalt der seltsamen Dame in Ingelfingen diskutieren. Bei der Dunkelgräfin soll es sich Marie Thérèse gehandelt haben, eine Tochter des 1793 hingerichteten französischen Königspaares. Im Verlauf der 20 Seiten umfassenden Handlung wird dargestellt, dass die Prinzessin während ihrer Gefangenschaft ungewollt schwanger wurde und gegen ihre Halb- und Adoptivschwester Ernestine de Lambriquet ausgetauscht worden ist. Das Kind von Marie Thérèse (eine Tochter namens Margarete) kam in der Schweiz zur Welt und wurde im Alter von acht Jahren nach Ingelfingen gebracht, wo noch heute Nachkommen von ihr leben. Details unter
Hohenlohe (2011).
28.3.2011

Neue Theorie über die Identität der Dunkelgräfin

Unter dem Titel "Das verbotene Land. Sehnsüchte und Rätsel zwischen Thüringen und Kalifornien" veröffentlicht die Bielefelder Autorin Jutta Glockauer ein neues Buch über die Dunkelgräfin von Hildburghausen. Im Zuge einer romanhaften Rahmenhandlung entwickelt sie eine neue Theorie, nach der die Dame nicht aus dem französischen Königshaus, sondern aus dem preußischen Hochadel stammte. Demnach könnte die Dunkelgräfin eine illegitime Tochter des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen und Wilhelmine Enck gewesen sein. Weitere Details unter Glockauer (2010).
1.12.2010


360°-Panoramen der Lebensstationen von Dunkelgraf und Dunkelgräfin

Zu den Lebensstationen von Dunkelgraf und Dunkelgräfin in Hildburghausen und Eishausen sind jetzt mehrere interaktive 360°-Panoramen verfügbar, die Herr Thomas Müller aus Rödental erstellt hat. Sie bieten einen vollständigen Rundumblick und damit einen anschaulichen Eindruck von der realen örtlichen Situation. Folgende Panoramen sind in der Bilddatenbank abrufbar:

Hildburghausen
Englischer Hof
Herzogliches Gästehaus
Radefeldsches Haus (Frontansicht)
Radefeldsches Haus (Rückansicht)
Grab der Dunkelgräfin
Eishausen
Schlossmodell
Standort des ehemaligen Schlosses
Grabstätte Dunkelgraf
30.9.2010


Artikel "Der Einzug von Dunkelgraf und Dunkelgräfin in das Schloss Eishausen vor 200 Jahren"

"Am Morgen des 29. September 1810 trafen sich drei Herren im Haus eines Hildburghäuser Geheimrats. Es waren neben dem Hausherren Karl von Baumbach der Vertreter der herzoglichen Finanzdeputation Lotz sowie der Senator Johann Carl Andreä. Sie besprachen eine Mietangelegenheit, die das herzogliche Domänengut Eishausen betraf ... " 

Artikel (html)    Artikel (PDF 280 kB)

19.9.2010

Jubiläumsveranstaltung am 30.9.2010 in Eishausen

Am 30.9.2010 jährt sich zum 200. Mal der Einzug von Dunkelgraf und Dunkelgräfin in das Schloss Eishausen. Der Heimatverein Eishausen e.V. plant, dieses Jubiläum mit einer Veranstaltung vor Ort zu begehen. Im Rahmen einer Nachstellung der historischen Begebenheit soll das Paar um 18 Uhr in Steinfeld eine Kutsche besteigen und nach Eishausen fahren, wo es von der Bevölkerung im Fackelschein empfangen wird. Im Eishäuser Kulturhaus wird anschließend eine Ausstellung mit Bildern und Texten über das Leben der beiden präsentiert. Zudem soll ein Videofilm über das Schloss gezeigt werden, der einen Eindruck vom damaligen Wohnumfeld vermittelt. Den Abschluss bildet die Vorstellung eines neuen Romans über die Dunkelgräfin. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

15.9.2010


Neuer Roman "Die Erbin der Dunkelgräfin"

Clemens Richter beschäftigt sich in seinem neuen Roman mit einer möglichen Nachkommin der Dunkelgräfin. Die Geschichte spielt Ende der 1980er Jahre in Eishausen, wo sich ein westdeutscher Hobbyhistoriker in eine junge Südthüringerin namens Charlotte Dehler verliebt. Sie führt im Dorf ein kleines Museum und könnte eine Nachfahrin der Dunkelgräfin sein. Weitere Informationen unter Richter (2010). Eine Buchlesung mit dem Autor findet am 1.10.2010 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung am Markt in Hildburghausen statt.


Geschichtensammlung "Ankunft der Dunkelgräfin"

Eine weitere Veröffentlichung stammt von dem nordrhein-westfälischen Schriftsteller Kurt Müller. Unter dem Titel "Ankunft der Dunkelgräfin" veröffentlicht er mehrere Geschichten aus Thüringen und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang auch mit der Dunkelgräfin von Hildburghausen.

25.2.2010

Visualisierung des Schlosses Eishausen - Wohnstätte von Dunkelgraf und Dunkelgräfin per Computer rekonstruiert

Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums des Einzugs von "Dunkelgraf und Dunkelgräfin" in das Schloss Eishausen im Jahr 1810 wurde das Gebäude im Rahmen eines Projektes des Interessenkreises "Madame Royale" und der Hochschule Coburg (FH) per Computer rekonstruiert. Erstmals wird ein Blick in das Innere des 1874 abgerissenen Schlosses möglich und somit ein Eindruck vom unmittelbaren Lebensumfeld des zurückgezogen lebenden Paares vermittelt. Die Visualisierung in Form von Videos, fotorealistischen Abbildungen und Plänen erscheint jetzt auf DVD ...

Artikel (html)    Artikel (PDF 735 kB)

16.5.2009


Schloss Eishausen wird per Computer rekonstruiert

Schloss Eishausen war ab 1810 für über 30 Jahre das Domizil von Leonardus Cornelius van der Valck und seiner Begleiterin, der Dunkelgräfin. Während das Äußere des Schlossgebäudes durch mehrere historische Abbildungen hinlänglich bekannt ist, gibt es vom Inneren bislang nur textliche Beschreibungen. In einem gemeinsamen Projekt des Interessenkreises "Madame Royale" und der Hochschule Coburg (FH) wird das Schloss nun mittels Computertechnik "digital nachgebaut". Im Rahmen einer Visualisierung wird ein virtueller Rundflug um den Gebäudekomplex sowie ein Rundgang durch die einzelnen Räumlichkeiten einen realitätsnahen Eindruck von den damaligen Wohnverhältnissen vermitteln.
12.11.2008

Belgische Zeitschrift berichtet über die Dunkelgräfin

In der aktuellen Ausgabe der belgischen Zeitschrift "L'Eventail" berichtet Stephane Bern über die "Comtesse des ténèbres" - die Dunkelgräfin von Hildburghausen. Der französische Text schildert in Kurzform die Theorie einer Vertauschung der Madame Royale sowie die Annahme einer Identität der Dunkelgräfin mit dieser Prinzessin. Neuere Forschungen ließ der Autor jedoch außer Betracht. Details unter Bern (2008).

15.9.2008

Artikel über Madame Royale im Jahr 1795 im Volltext verfügbar

Im Jahr 2005 veröffentlichte Hélène Becquet einen Artikel mit dem Titel "La fille de Louis XVI et l'opinion en 1795: sensibilité et politique". Darin schildert die Autorin, wie Madame Royale, die sich seit 1792 im Temple-Gefängnis befand, nach dem Tod ihres Bruders Ludwig XVII. am 8.6.1795 Gegenstand des allgemeinen Mitgefühls wurde. Aufgrund der öffentlichen Meinung über die Prinzessin wurden zahlreiche Artikel und Broschüren mit der Bitte um ihre Freilassung an den Konvent gerichtet. Durch Lieder und Artikel wurde sie zu einer romantischen Heldin stilisiert, was zugleich Ausdruck einer Verurteilung der Revolution war. Der Artikel ist ab dem 15.9.2008 auf der Internetseite der Annales historiques de la Révolution française abrufbar.

Wiederholung der TV-Dokumentation über die Dunkelgräfin von Hildburghausen

Der Mitteldeutsche Rundfunk wiederholt derzeit die fünf im Jahr 2007 produzierten Dokumentationen aus der Reihe "Geschichte Mitteldeutschlands". Darunter befindet sich die Folge mit dem Titel "Die vertauschte Prinzessin. Die Dunkelgräfin von Hildburghausen". Die Sendung läuft am 21.9.2008 um 22 Uhr im MDR-Fernsehen.

23.6.2008



Neue Biografie über Madame Royale von Prof. Susan Nagel (USA)

Vor Kurzem erschien in den USA eine neue Biografie über Madame Royale. Sie trägt den Titel "Marie-Thérèse, Child of Terror. The Fate of Marie Antoinette's Daughter". Die Autorin Prof. Susan Nagel geht darin ausführlich auf das Schicksal und die einzelnen Lebensstationen der französischen Prinzessin ein. Sie stellt zudem die so genannte Vertauschungstheorie um Madame Royale zur Diskussion und versucht, deren Wahrheitsgehalt durch einen DNA-Test sowie einen Vergleich von Handschriften zu überprüfen. Hierbei kommt sie zu dem Schluss, dass die Dunkelgräfin von Hildburghausen vielleicht eine Bourbonin gewesen ist, nicht jedoch Madame Royale. Eine Inhaltsbeschreibung findet sich in folgender Buchrezension (html)    Buchrezension (PDF). Weitere Informationen im Internet: Kommentare zum Buch  Interview mit Susan Nagel.

27.2.2008

Übersicht über Literatur zum Thema im Internet

Die auf der Internetseite bestehende Rubrik "Links im Internet" wurde durch zahlreiche im Internet frei verfügbare Publikationen ergänzt. Es handelt sich dabei vornehmlich um historische Literatur, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt ist und kostenfrei in verschiedenen Dateiformaten heruntergeladen werden kann. Darüber hinaus wurden in der gleichen Rubrik neue Links zu diversen Internetseiten über das Thema aufgenommen, etwa Verweise auf mehrere Artikel und Einträge in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Einzelheiten unter Links im Internet.

11.1.2008

Holländischer Artikel berichtet über das Geheimnis von Hildburghausen

Der Historiker und Publizist Otto van der Meij berichtet in der Dezemberausgabe der holländischen Zeitschrift "Genealogie" über das Rätsel der Dunkelgräfin. Für seinen Beitrag "Het geheim van Hildburghausen" nutzte er vor allem die neue Veröffentlichung von Dr. Mark de Lannoy "Das Geheimnis des Dunkelgrafen. War Prinzessin Marie Thérèse Charlotte de Bourbon seine Begleiterin?" und führte auch ein Interview mit dem Forscher. Details unter Meij (2007).

23.12.2007

Historischer Roman um Ludwig XVII., Vavel de Versay und Madame Botta veröffentlicht

Im Piper Verlag ist ein historischer Roman von Robert Löhr mit dem Titel "Das Erlkönig-Manöver" erschienen, der sich um Ludwig XVII., Vavel de Versay und Madame Botta rangt. Der Sachsen-Weimarer Herzog Carl August beauftragt seinen Geheimrat Goethe, den französischen Kronprinzen Ludwig XVII. zu befreien und nach Thüringen zu bringen. So plant Goethe zusammen mit Friedrich Schiller, Alexander von Humboldt, Heinrich von Kleist, Achim von Arnim und Bettine Brentano eine abenteuerliche Befreiungsaktion. Weitere Informationen unter Löhr (2007). Der Radiosender HR2 strahlt ab dem 27.12.2007 täglich um 9:30 Uhr eine Lesung des Romans aus (Wiederholung jeweils um 14:30 Uhr). Die Sendung kann auch im Internet per Livestream verfolgt werden. Details unter Radiosender HR2. Über den Roman ist zudem ein kurzer Videofilm von Matthias Matussek (Kulturchef bei SPIEGEL) im Internet unter SPIEGEL verfügbar.

21.12.2007

Buch "Das große Geheimnis von Hildburghausen" erschienen

Unter dem Titel "Das große Geheimnis von Hildburghausen. Auf den Spuren der Dunkelgräfin" ist ein weiteres Buch über die Dunkelgräfin von Hildburghausen erschienen. Die Autoren Helga Rühle von Lilienstern und Hans-Jürgen Salier behandeln ausführlich die Vertauschungstheorie um die französische Königstochter Madame Royale und stellen diese in die politischen Zusammenhänge der damaligen Zeit. Das Buch wird durch zahlreiche Abbildungen ergänzt. Weitere Informationen unter Rühle & Salier (2007).

19.12.2007

Neue Chronik über die Ereignisse verfügbar

Auf der Internetseite ist ab sofort wieder eine Chronik verfügbar. Sie umfasst die wichtigsten Ereignisse im Leben der Madame Royale sowie im Leben der Dunkelgräfin und des Leonardus Cornelius van der Valck im Zeitraum von 1769 bis 1851. Die Zusammenstellung bietet einen schnellen Überblick über die bisher bekannten Fakten. Chronik lesen.

10.11.2007

DVD mit und über die Dunkelgrafen-Forscherin Helga Rühle von Lilienstern erhältlich

Seit Kurzem ist ein Film mit und über die Dunkelgrafen-Forscherin Helga Rühle von Lilienstern aus Hildburghausen erhältlich. Der ca. 50-minütige Beitrag mit dem Titel "Das große Geheimnis von Hildburghausen. Helga Rühle von Lilienstern erzählt die unglaubliche Geschichte von der Dunkelgräfin" entstand im Rahmen eines privaten Filmprojektes im Jahr 2007. Darin berichtet die Forscherin über die Eckpunkte des Rätsels der Dunkelgräfin sowie die Ereignisse um die französische Königstochter Madame Royale, die mit dieser identisch gewesen sein soll. Die Darstellungen werden durch zahlreiche Abbildungen anschaulich gemacht. Systemvoraussetzungen der DVD: PC oder TV/DVD-Player. Sie kann unter der Telefon-Nummer (03681)-722710 bezogen werden.

Kommentar zum Film "Die vertauschte Prinzessin"

Zum Film "Die vertauschte Prinzessin. Die Dunkelgräfin von Hildburghausen" im Rahmen der MDR-Sendereihe "Geschichte Mitteldeutschlands" ist ein Kommentar von Hans Georg Otto erschienen. Kommentar lesen.

 
29.10.2007

Film-DVD und Buch über die Dunkelgräfin erhältlich

Am 28.10.2007 wurde erstmals die 45-minütige Dokumentation "Die vertauschte Prinzessin. Die Dunkelgräfin von Hildburghausen" im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Die Autoren Leonore Brandt und Hans-Michael Marten kamen in der neuen Folge der MDR-Reihe "Geschichte Mittelsdeutschlands" zu dem Ergebnis: "Marie Therese von Frankreich war die Dunkelgräfin also ganz sicher nicht". Der Film wird ab Mitte November 2007 auf DVD erhältlich sein. Zum Inhalt und Hintergrund des Films siehe die Internetseite des MDR. Parallel zur DVD wird eine weitere Ausgabe des Begleitbuches zur Serie "Geschichte Mittelsdeutschlands" erscheinen, das sich auf Grundlage der Fernsehdokumentation ebenfalls mit der Dunkelgräfin beschäftigt. Siehe Brandt (2007).

6.10.2007

Veröffentlichung einer Forschungsbilanz

Nach Beendigung des 7. Symposiums zu Dunkelgraf und Dunkelgräfin, das vom 7. bis 9.9.2007 in Hildburghausen stattfand, ist jetzt ein gehaltener Vortrag mit dem Titel "Das Rätsel der Dunkelgräfin von Hildburghausen. Bilanz einer 160-jährigen Forschung" in einer schriftlichen Fassung verfügbar. Er hinterfragt die bisherige Vertauschungstheorie um Madame Royale und die Dunkelgräfin kritisch. Details zur Bilanz einer 160-jährigen Forschung.


TV-Hinweis: Das Rätsel der Dunkelgräfin am 28.10.2007 im MDR-Fernsehen

In einer neuen Folge der MDR-Sendereihe "Geschichte Mitteldeutschlands" wird es Ende Oktober um das Geheimnis der Dunkelgräfin gehen. Die Dreharbeiten hierzu erfolgten Mitte des Jahres durch die Ottonia Media GmbH Leipzig in verschiedenen Orten wie Meiningen, Hildburghausen und Eishausen, aber auch in Städten wie Paris und Wien. Dabei entstand die bisher umfassendste filmische Darstellung des Themas. Seit knapp 10 Jahren beschäftigt sich die "Geschichte Mitteldeutschlands" mit historischen Ereignissen und Personen aus den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. In den bisherigen rund 50 Folgen wurden Themen wie Goethe, Schiller, Luther, Gräfin Cosel oder Katharina die Große in jeweils 45-minütigen Dokumentationen mit Spielszenen und Interviews aufbereitet. Die Folge mit dem Titel "Die vertauschte Prinzessin. Die Dunkelgräfin von Hildburghausen" läuft am 28.10.2007 um 20:15 Uhr im MDR-Fernsehen. Weitere Informationen beim TV-Sender MDR

 
5.7.2007

Programm zum 7. Dunkelgrafen-Symposium verfügbar

Vom 7. bis 9.9.2007 findet in Hildburghausen das 7. Symposium zu Dunkelgraf und Dunkelgräfin statt. Das Programm mit den geplanten Vorträgen ist ab sofort verfügbar. Eine Anmeldung ist für jeden Interessierten möglich.

Programm Symposium (PDF)   Anmeldeformular (PDF)

21.5.2007

Buchempfehlung: "Das Geheimnis des Dunkelgrafen" von Dr. Mark de Lannoy

Dass Dunkelgraf und Dunkelgräfin nicht nur in Thüringen bekannt sind, sondern auch im Ausland Interesse wecken und zu Forschungsaktivitäten anregen, belegt ein jetzt erschienenes Buch mit dem Titel "Das Geheimnis des Dunkelgrafen. War Prinzessin Marie Thérèse Charlotte de Bourbon seine Begleiterin?" Der holländische Autor Dr. Mark de Lannoy liefert passend zur 200. Wiederkehr der Ankunft des Dunkelgrafenpaares in Hildburghausen eine umfassende Darstellung des Themas und verspricht mehr Aufklärung über die Hintergründe der damaligen Geschehnisse. Auf 324 Seiten stellt er den bisherigen Forschungsstand dar und ergänzt diesen beträchtlich durch eigene Recherchen, die er seit über 25 Jahren betreibt. Buchrezension (html)    Buchrezension (PDF)

4.2.2007




2007 - Das Jahr der Dunkelgräfin

Die Stadt Hildburghausen begeht in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Anfang Februar wird es 200 Jahre her sein, dass die Dunkelgräfin und ihr Begleiter in der südthüringischen Stadt ankamen und im Gasthaus "Zum Englischen Hof" Quartier nahmen. An dieses Ereignis vom 7.2.1807 soll mit mehreren Veranstaltungen erinnert werden.

Am 7.2.2007 um 21 Uhr wird auf dem Markt die Ankunft des Paares nachgestellt. Die beiden werden in einer Kutsche vorfahren und das Gebäude beziehen, in dem sich früher das Hotel "Zum Englischen Hof" befand. Anschließend wird eine Sonderausstellung zum "Rätsel von Hildburghausen" eröffnet. Diese wird bis zum 170. Todestag der Dunkelgräfin am 25.11.2007 von Dienstag bis Freitag von 11:30 Uhr bis 17:30 Uhr sowie Sonntags von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet sein. 

Für den Herbst ist ein wissenschaftliches Symposium geplant. Vom 7. bis 9.9.2007 werden Forscher und Interessierte neue Erkenntnisse über das Dunkelgrafenpaar vorstellen und diskutieren. Das Symposium wird von der Stadt Hildburghausen in Zusammenarbeit mit dem Interessenkreis "Madame Royale" organisiert und ist mittlerweile die 7. Veranstaltung ihrer Art. Sie ist öffentlich und für jeden Interessierten zugänglich. Derzeit werden noch Referenten und Vortragsthemen gesucht. Interessenten wenden sich Bitte an das Stadtmuseum Hildburghausen oder den Interessenkreis. Beide Adressen finden Sie unter Kontakt. Ein detailliertes Veranstaltungsprogramm wird ab Mitte 2007 verfügbar sein.

24.7.2006

Geschichtensammlung "Dunkelgräfin, Kahlbutz & Co." erschienen

Spannende "Geschichten aus der Geschichte der alten neuen deutschen Länder" präsentiert Reiner Hammeran in seinem Buch "Dunkelgräfin, Kahlbutz & Co.". Ein Kapitel des im Wagner Verlag Gelnhausen erschienenen Buches beschäftigt sich mit Hildburghausen, der Residenzstadt mit Kontakt zur großen Welt und der Spurensuche um die Dunkelgräfin. Weitere Informationen unter Hammeran (2006).

13.4.2006

"Die Frau mit den Seidenaugen" - Ein neuer Roman über Madame Royale

Im März 2006 ist im Berliner Verlag "Rütten & Loening" ein neuer Roman über Madame Royale erschienen. Der Autor Guido Dieckmann schildert in einer literarischen Bearbeitung das Leben der letzten Prinzessin von Frankreich zwischen den Jahren 1788 und 1797. Einen zentralen Punkt bildet dabei die Beziehung Madame Royales zu ihrer Adoptiv- und Halbschwester Ernestine de Lambriquet, in der der Autor eine illegitime Tochter Ludwigs XVI. sieht. Eine kurze Inhaltsangabe des Romans kann in der Literaturdatenbank abgerufen werden: Dieckmann (2006).

23.2.2006

"Die zwei Leben der Madame Royale" - Deutsche Übersetzung der Zitate

Im Mai 2005 hat Claudia Schacke ihre Arbeit "Die zwei Leben der Madame Royale - Duchesse d'Angoulême oder Dunkelgräfin?" auf dieser Internetseite veröffentlicht. Aufgrund zahlreicher Nachfragen hat die Autorin nun die in der Arbeit zitierten französischen Passagen ins Deutsche übersetzt. Die Übersetzung steht als PDF-Datei unter folgendem Link zum Download bereit: 

Schacke2005-Zitate (PDF)

25.6.2005


Interessenkreis "Madame Royale" gegründet

Am 30.4.2005 hat sich in Hildburghausen ein Interessenkreis formiert, der sich mit dem Schicksal der Madame Royale und der Dunkelgräfin von Hildburghausen und Eishausen beschäftigt. Damit gibt es erstmals in der über 160-jährigen Geschichte der Dunkelgrafen-Forschung eine offizielle Vereinigung mehrerer an der Thematik interessierter Personen. Der Interessenkreis ist ab sofort auch offizieller Betreiber der "Deutschen Internetplattform zum Rätsel der Madame Royale". Weitere Informationen finden Sie unter:   Pressemitteilung (html)    Pressemitteilung (PDF) Porträt Interessenkreis.

8.5.2005

 

Neue Veröffentlichung zur Herzogin von Angoulême und Dunkelgräfin

Unter dem Titel "Die zwei Leben der Madame Royale - Duchesse d'Angoulême oder Dunkelgräfin?" hat Claudia Schacke eine wissenschaftliche Arbeit zur Herzogin von Angoulême und Dunkelgräfin verfasst. Die Autorin richtet ihr Augenmerk besonders auf die Frage, was zu der Annahme berechtigt, dass die Herzogin nicht die echte Madame Royale war. Zu den Indizien, welche von verschiedenen Autoren für die Unechtheit der Herzogin bzw. der Echtheit der so genannten Dunkelgräfin angeführt werden (z.B. den Porträtvergleichen sowie den Veränderungen des Charakters der Herzogin), nimmt sie kritisch Stellung. Anhand neu ausgewerteter französischer Literatur sowie einer von ihr in Auftrag gegebenen graphologischen Expertise über verschiedene Schriftproben der Madame Royale belegt sie, dass die Vertauschungstheorie keineswegs als bewiesen gelten kann. Aufgrund des sachlichen sowie durchgängig mit Quellenangaben versehenen Textes kann die Arbeit als sehr hilfreich für eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik angesehen werden. Details.

Die Arbeit hier herunterladen: Die zwei Leben der Madame Royale (PDF 5,1 MB)
Kontakt mit der Autorin über ceres45@yahoo.de 

1.2.2005 Gründung Interessenkreis in Vorbereitung / Mitglieder gesucht

Im Frühjahr 2005 soll der Interessenkreis "Madame Royale" gegründet werden. Er macht es sich zur Aufgabe, die historischen Ereignisse, die mit den Namen Madame Royale, Marie Therese Charlotte, Herzogin von Angoulême und Dunkelgräfin verbunden werden, aufzuklären und Forschungsaktivitäten in dieser Richtung zu unterstützen. Mitglieder sollen private Forscher, Vertreter öffentlicher Institutionen und Einrichtungen sowie sonstige interessierte Personen sein. Im Rahmen regelmäßiger Treffen ist beabsichtigt, Forschungsschwerpunkte festzulegen und aktuelle Ergebnisse auszuwerten. Für den Interessenkreis werden noch engagierte Mitglieder gesucht, die sich für das Thema interessieren und an der Forschungsarbeit mitwirken möchten. Interessenten können sich bis zum 28.2.2005 unter Kontakt melden.

9.10.2004

Tagungsbericht zum 6. Dunkelgrafen-Symposium in Ingelfingen veröffentlicht

Der Tagungsbericht gibt einen kurzen Überblick über die Inhalte des 6. Dunkelgrafen-Symposiums, das vom 10. bis 12.9.2004 in Ingelfingen mit rund 100 Teilnehmern stattfand. Der Text steht in einer Internet-Version (html) sowie in einer Download-/Druck-Version im PDF-Format zur Verfügung:

Tagungsbericht Ingelfingen (html)              

Tagungsbericht Ingelfingen (PDF)

13.9.2004

Thema der Dunkelgräfin am 18.9.2004 im Hörfunk

Am kommenden Sonnabend, den 18.9.2004, wird von 15 bis 17 Uhr eine Hörfunksendung ausgestrahlt, welche die Stadt Hildburghausen zum Thema haben wird. Die Sendung wird vom "Deutschlandradio Berlin" im Rahmen der Reihe "DeutschlandRundfahrt" live gesendet und soll unter anderem das Rätsel der Dunkelgräfin von Hildburghausen/Eishausen behandeln. Weitere Informationen sowie die Sendefrequenzen des Senders sind auf der Internetseite des Deutschlandradios abrufbar.

20.8.2004 Kommentar zum Artikel "Das Geheimnis des Kieferknochens"

Ein Kommentar zum Artikel "Das Geheimnis des Kieferknochens" (Freies Wort, 12.5.2004) beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema und den Motiven der Öffnung des Grabes der Dunkelgräfin von Hildburghausen. Artikel lesen.

5.7.2004

Festspiel mit Madame Royale auf Schloss Heidegg

Auf Schloss Heidegg (Schweiz) wird ab dem 15.7.2004 ein Festspiel mit dem Titel "Hochzeit auf Heidegg" aufgeführt. In der Geschichte taucht auch Madame Royale auf, die sich nach dem angenommenen Personentausch im Jahr 1795 auf Schloss Heidegg aufgehalten haben soll. Weitere Informationen zur Aufführung sind auf der Internetseite von Schloss Heidegg verfügbar: Schloss Heidegg.

13.5.2004

Einladung und Programm zum 6. Dunkelgrafen-Symposium

Vom 10. bis 12.9.2004 findet das 6. Dunkelgrafen-Symposium statt. Veranstaltungsort ist diesmal Ingelfingen in Baden-Württemberg. Vorgesehen sind mehrere Vorträge zum Thema sowie eine Exkursion. Die Einladung mit dem detaillierten Programm kann hier abgerufen werden: Programm (html)    Programm (PDF).

Als Ansprechpartner für die Anmeldung, die Beschaffung von Unterkünften sowie sonstige Informationen stehen zur Verfügung:
Frau Rathe-Seber, Stifterstraße 3, 74653 Ingelfingen, Telefon: (07940) 2866
Herr Wolfgang Kunzfeld, E-Mail: Kunzfeld@t-online.de 
Stadtverwaltung Ingelfingen, Telefon: (07940) 1309-10, Fax: 1309-62, E-Mail: Info@Ingelfingen.de

8.2.2004

6. Dunkelgrafen-Symposium im September 2004 in Ingelfingen

Bereits ein Jahr nach dem letzten Dunkelgrafen-Symposium in Altenburg wird vom 10. bis 12.9.2004 das nächste, mittlerweile sechste Symposium dieser Art stattfinden. Veranstaltungsort ist Ingelfingen in Baden-Württemberg. Hier hielten sich vor 200 Jahren (zwischen Herbst 1803 und Frühjahr 1804) der Dunkelgraf und die Dunkelgräfin im Gebäude der Hofapotheke auf. Die Veranstaltung mit dem voraussichtlichen Titel "Dunkelgraf und Dunkelgräfin - eine europäische Geschichte" wird maßgeblich vom "Verein der Ingelfinger Geschichtsfreunde" organisiert. Angedacht sind mehrere Vorträge zum Thema und eine Exkursion. Das ausführliche Programm sowie ein Anmeldeformular werden ab Mai 2004 verfügbar sein. Ansprechpartner für nähere Informationen sind:
Frau Rathe-Seber, Stifterstraße 3, 74653 Ingelfingen, Telefon: (07940) 2866
Herr Wolfgang Kunzfeld, E-Mail: Kunzfeld@t-online.de 

28.9.2003

Bericht über das 5. Dunkelgrafen-Symposium in Altenburg erschienen

In Altenburg (Thüringen) fand vom 19. bis 21.9.2003 das 5. Dunkelgrafen-Symposium statt. Rund 90 Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Belgien und anderen Ländern referierten und diskutierten über die Geschehnisse um den Dunkelgrafen und die Dunkelgräfin von Hildburghausen und Eishausen. In mehreren Vorträgen wurde über aktuelle Forschungsergebnisse sowie über die frühere Förderung dieser Forschung durch die Herzöge von Sachsen-Altenburg berichtet. Zum Symposium ist ein Tagungsbericht erschienen, der einen Überblick über die Inhalte und den Ablauf der Veranstaltung gibt  Tagungsbericht lesen.

29.8.2003


Ungarischer Roman über Graf Vavel de Versay und Sophie Botta / TV-Serie

Ein bislang wenig bekannter ungarischer Roman mit dem Titel "Névtelen vár" aus dem Jahr 1877 beschäftigt sich mit einer Entführung Madame Royales aus dem Gefängnis durch den Grafen Vavel und deren gemeinsame Flucht nach Ungarn. Das von dem ungarischen Schriftsteller Jókai Mór (1825-1904) verfasste Buch entspricht jedoch kaum den historischen Tatsachen. Eine kurze Inhaltsangabe des Romans, der im Jahr 1879 als deutsche Übersetzung "Das namenlose Schloß" erschien, kann in der Literaturdatenbank abgerufen werden: Jókai (1877).

1980 wurde der Roman im Rahmen einer 6-teiligen TV-Serie verfilmt. Die Serie läuft derzeit im deutschen Fernsehen unter dem Titel "Die namenlose Burg" im Programm des Fernsehsenders MDR (19.8.-23.9.2003, jeweils Dienstags im Nachtprogramm).

2.5.2003

5. Dunkelgrafen-Symposium: Programm und Anmeldung

Vom 19. bis 21. September 2003 findet in Altenburg (Thüringen) das 5. Dunkelgrafen-Symposium unter dem Motto "Das Haus Sachsen-Altenburg - Förderer der Dunkelgrafenforschung" statt. Der Organisator der Veranstaltung - das Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg - hat jetzt das offizielle Programm vorgestellt. Geplant sind verschiedene Vorträge über die Dunkelgrafenproblematik und das Herzoghaus Sachsen-Altenburg sowie eine Stadt- und Schlossführung, ein Ausflug zum Schloss "Fröhliche Wiederkunft" und zum Jagdschloss Hummelshain. Das Programm sowie ein Anmeldeformular können hier abgerufen werden:

Programm (html)             Programm (PDF)
Anmeldeformular (html)  Anmeldeformular  (PDF)

Die Anmeldung zur Teilnahme ist bis zum 30.6.2003 schriftlich oder per Fax zu richten an das Schloss- und Spielkartenmuseum, Schloss 2-4 in 04600 Altenburg, Tel.: 03447/315193, Fax: 03447/502661. 

2.2.2003
  

TV-Beitrag über die Dunkelgräfin von Hildburghausen

Der deutsche TV-Sender MDR berichtete am 23.1.2003 im Rahmen der Reihe "artour" über die Dunkelgräfin von Hildburghausen. Dabei wurde eine weitere Theorie bezüglich des Rätsels der Madame Royale präsentiert: So soll die Prinzessin aus ihrem Gefängnis im Temple geflohen sein und sich auf den Weg nach St. Petersburg begeben haben. Auf dieser Reise kam es jedoch zu "Komplikationen", so dass sie in Westpreußen ungewollt sesshaft wurde. Sie lebte dort als "Bäuerin" bis an ihr Lebensende. Dies zumindest behauptet Brigitte Klump, die zugleich vorgibt, die Ur-Enkelin 3. Grades dieser "Bäuerin" und damit Madame Royales zu sein. Die Dunkelgräfin von Hildburghausen sei demnach nicht die französische Königstochter, sondern eine andere Person. Weitere Informationen beim Fernsehsender "MDR".

18.1.2003

Ankündigung: 5. Dunkelgrafen-Symposium im September 2003

Das nächste Symposium zum Rätsel der Dunkelgräfin von Hildburghausen findet vom 19. bis 21. September 2003 in Altenburg (Thüringen) statt. Im Rahmen einer vom Schloss Altenburg mitorganisierten Veranstaltung zur Geschichte des Hauses Sachsen-Altenburg werden mehrere Vorträge zum Thema "Das Haus Sachsen-Altenburg - Förderer der Dunkelgrafenforschung" laufen. Sie werden über aktuelle Forschungsergebnisse hinsichtlich des Rätsels der Madame Royale informieren. Da das Programm in allen Einzelheiten noch nicht feststeht, gibt es noch die Möglichkeit, sich als Referent mit einem Vortrag einzubringen.

10.12.2002

TV-Tipp: Lösung von historischen Rätseln durch DNA-Tests

Der Fall Kaspar Hauser, der im Jahr 2002 wieder aufgerollt wurde, belegt, wie mit Hilfe von DNA-Tests historische Rätsel gelöst werden können. Am 15.12.2002 (19:30-20:15 Uhr) ist im ZDF in der Reihe "ZDF Expedition, Sphinx" die Wiederholung des Dokumentarfilms "Mordfall Kaspar Hauser" von Gabriele Wengler zu sehen (Erstaustrahlung am 17.8.2002 von ARTE). Der Beitrag verdeutlicht, wie auch bei einer Untersuchung der Dunkelgräfin von Hildburghausen vorgegangen werden könnte.

12.10.2002

 

"Sächsische Zeitung" berichtet über die Dunkelgräfin

Die "Sächsische Zeitung" aus Dresden berichtet in ihrer Ausgabe vom 12.10.2002 in einem Beitrag mit dem Titel "Das Geheimnis der Madame Royale"  über das Rätsel der Dunkelgräfin von Hildburghausen. Der Beitrag von Thomas Schade beschreibt kurz die Vertauschungstheorie bezüglich der französischen Prinzessin Madame Royale und geht auf die derzeitige Diskussion um eine Exhumierung der Dunkelgräfin sowie einen möglichen DNA-Test ein.

08.10.2002

Interview mit einem DNA-Experten zur Dunkelgräfinthematik

Ein Interview mit dem renommierten DNA-Experten Prof. Dr. Dr. Brinkmann vom "Institut für Rechtsmedizin der Universität Münster" gibt Auskunft über Detailfragen eines möglichen DNA-Tests bei der Dunkelgräfin von Hildburghausen. Interview lesen.

19.9.2002 Neuer Diskussionsbeitrag zeigt Probleme einer DNA-Analyse auf

Ein weiterer Artikel zur DNA-Problematik ist unter dem Titel "Gedankensplitter zur Diskussion – Genanalyse der Dunkelgräfin" von einem anonymen Autor erschienen. Er zeigt anschaulich die zahlreichen Probleme auf, die mit einem DNA-Test bei der Dunkelgräfin und mit der Interpretation der möglichen Ergebnisse verbunden sind. Artikel lesen.

17.8.2002 Beitrag über die Reliquiensammlung der Familie Ludwigs XVI. erschienen

Ein neuer Text- und Bildbeitrag auf dieser Internetseite informiert über eine interessante Reliquiensammlung der königlichen Familie von Ludwig XVI., die im Museum Carnavalet in Paris ausgestellt wird. Unter den Reliquien befindet sich eine Haarlocke der Madame Royale. Artikel lesen.

  
 

Englischer Artikel des "Telegraph" über die Dunkelgräfin

Die britische Zeitung "Telegraph" hat einen (englischsprachigen) Artikel über die Dunkelgräfin von Hildburghausen veröffentlicht. Der Beitrag von Tony Patterson mit dem Titel "German grave to unlock 'mystery of the Bourbons'" erschien am 28.7.2002. Der Artikel ist abrufbar unter Telegraph.

20.7.2002



 

Neue Artikel über die Dunkelgräfin erschienen

In den letzten Wochen erschien eine ganze Reihe von deutschen Zeitungsartikeln über die Dunkelgräfin von Hildburghausen, so am 3.7.2002 in der "Frankfurter Rundschau" ein Artikel von Bernhard Honnigfort mit dem Titel "Das Geheimnis der Dunkelgräfin". Der Beitrag wurde zugleich in weiteren Zeitungen abgedruckt, z.B. am 16.7.2002 in der "Badischen Zeitung" (Artikel abrufbar bei der Badischen Zeitung. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat sich ebenfalls dem Thema gewidmet. In der Ausgabe 29/2002 vom 15.7.2002 findet sich auf Seite 52 der Beitrag "Ruhestörung im Wald" von Wolfgang Bayer (Artikel abrufbar bei Spiegel-Online). Beide Artikel geben einen kurzen Überblick über das Rätsel um Madame Royale und die derzeit laufende Diskussion um einen DNA-Vergleich.

16.4.2002

"Haus Schulersberg" nur noch Ruine

Das seit Jahren leerstehende "Haus Schulersberg" in Hildburghausen, ehemaliges Domizil der Dunkelgräfin und ihres Begleiters L.C. van der Valck, gehört endgültig der Vergangenheit an: es ist vor Kurzem wegen Baufälligkeit vollständig eingestürzt. Damit geht eines der letzten noch verbliebenen Gebäude, das an deren Leben erinnerte, verloren, nachdem bereits 1874 das Schloss Eishausen und 1912 ein weiteres Gebäude aus dem Besitz des Paares am Stadtrand von Hildburghausen abgerissen wurden. Weder der Besitzer des Hauses "Schulersberg" noch die Stadt Hildburghausen haben es in den vergangenen Jahren vermocht, das als wichtiges Refugium der Dunkelgräfin geltende Gebäude zu erhalten, obwohl es zeitweise unter Denkmalschutz stand. Sehen Sie hierzu ein Bild der Ruine von Ralf Kaulfuß.

9.4.2002 Textbeitrag zum Thema "DNA-Test"

Unter dem Titel "'Dunkelgräfin-Geheimnis' kann entschlüsselt werden" veröffentlichte Herr Arnold zum Winkel im Jahr 2000 einen interessanten Beitrag zum Thema "Madame Royale". Nun liegt er im Volltext auf diesen Seiten vor. Artikel lesen.

26.2.2002

Die Dunkelgräfin von Hildburghausen im Fernsehen

Am 26.2.2002 ist die am Jahresanfang aufgezeichnete Dokumentation zum Rätsel der Dunkelgräfin von Hildburghausen in der MDR-Fernsehreihe "Hierzulande" gesendet worden. Obwohl die Reportage von Helge Cramer mit ca. 15 Minuten Dauer recht kurz ausgefallen ist, wurden alle wesentlichen Ereignisse erwähnt, die sich zwischen 1807 und 1845 in Hildburghausen und Eishausen abspielten. Zahlreiche Personen, die sich derzeit mit dem Rätsel befassen, kamen zu Wort. So etwa Helga Rühle von Lilienstern, Dr. Heinrich Dietz, Michael Römhild vom Stadtmuseum Hildburghausen, Pfarrer Jürgen Fritsch aus Eishausen oder Roland Eyring vom "Heimatverein Eishausen". Wichtiger Diskussionspunkt war unter anderem die Möglichkeit, die Identität der Dunkelgräfin mit Hilfe eines DNA-Tests festzustellen.

12.2.2002 Dreharbeiten zum Rätsel der Dunkelgräfin

Das Geheimnis um die Dunkelgräfin wird Gegenstand einer Reportage im MDR-Fernsehen. Vor Kurzem hat ein Kamerateam in Hildburghausen und Umgebung an Originalschauplätzen einige Szenen gedreht und Interviews mit mehreren Personen aufgezeichnet. Die Sendung soll am 26.2.2002 um 21.30 Uhr im MDR in der Reihe "Hierzulande" laufen.

 

© Interessenkreis "Madame Royale" - Letzte Aktualisierung am 25.11.2011